Sportverletzungen

 

Bei Sportverletzungen und Sportschäden erwarten Sie eine sportartspezifische Beratung und ein individuelles Rehabilitations- bzw. Trainingsprogramm.
                       

 

 


  • sportartspezifische Untersuchung und Beratung
  • frühfunktionelle Behandlung nach Verletzungen
  • individueller Trainings- und Rehabilitationsplan mit Sportler, Trainer und Betreuer
 

 

 

         

 

 

Ausgewählte Sportverletzungen

 

Bänderverletzungen am Fuß

Nachbehandlung Kreuzbandersatzplastik

Nachbehandlung Meniskusnaht

Tapeverband des Daumen

Funktionsgymnastik Schulter

 

 

Bänderverletzungen am Fuß

Die frühfunktionelle Behandlung hat sich als geeignetste Behandlung herausgestellt. Sie besteht in der Ruhigstellung nur der verletzten Struktur (hier Außenbänder) kombiniert mit einem Aufbautraining der anderen Fähigkeiten wie Koordination, Kraft sowie Abbau von Schwellung etc. Zur Stabilisierung werden Tape und verschiedene Schienen (Aircast®, Malleoloc®, Activ Ankle® u.a.) verwendet, wodurch ein Umknicken verhindert wird; die anderen Bewegungen des Fußes, speziell also das Gehen bleiben möglich.
Diese Form der Behandlung führt in den meisten Fällen – durch zahlreiche Untersuchungen belegt – zu einem schnellen Rückgang der Beschwerden und der Schwellung, Verbesserung der Kraft, Koordination und Beweglichkeit sowie einem schnellen Wiederaufnehmen der sportlichen Aktivitäten. So konnten einige Spielerinnen der Jugend-Nationalmannschaft innerhalb von 10 Tagen nach Verletzung unter frühfunktioneller Behandlung wieder am Training teilnehmen.
Mit der frühfunktionellen Therapie können unnötige Trainingsrückstände vermieden bzw. minimiert werden!

Behandlungsschema:

  1. Erstversorgung (sofort)
    · Abbrechen der Belastung
    · Kompressionsverband (elastische Binde), um die Entstehung eines Blutergusses zu minimieren (sehr wichtig!)
    · Hochlagerung/Kühlung zur Schmerztherapie und Abschwellung
    Änderung der PECH-Regel zu: PCEH-Regel: Pause-Compression-Eis-Hochlagern!
  2. Diagnostik (sofort)
    · Durchführung eines Röntgenbildes, um einen Knöchelbruch o.ä. auszuschließen
    · Eine gehaltene Aufnahme muss nicht erfolgen, da sich hierdurch die Behandlung nicht verändert: alle Bandverletzungen der verschiedenen Schweregrade (Bänderzerrung, -dehnung und -riss) werden frühfunktionell behandelt!
  3. Akuttherapie (3-5 Tage)
    · Tape-Verband, Zinkleimverband (bei starken Schwellungen und Schmerzen kann für wenige Tage eine Gipsschale angelegt werden, dabei aber Thromboseschutz beachten)
    · Schmerztherapie mit z.B. Diclofenac (wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend, abschwellend), Enzympräparate, Elektrotherapie (Diadynamischer Strom u.a.), Ultraschall
    · Kältetherapie, Lymphdrainage zum Abschwellen
    · stabilisierende Krankengymnastik (isometrische Übungen je nach Schmerzen)
    · evtl. Gehstützen, Vollbelastung aber möglich
  4. Frühfunktionelle Behandlung (Beginn je nach Beschwerden nach wenigen Tagen)
    · OSG-Schiene (z.B. Aircast®, Malleoloc® beim Sport für einige Wochen bis Monate je nach Schweregrad)
    · abschwellende Maßnahmen
    · Krankengymnastik
    · Krafttraining
    · Koordinationstraining, Propriozeptionstraining
    · Elektrotherapie.

Vorbeuge
Zur Vermeidung von Sprunggelenkverletzungen gilt es in erster Linie, mechanische Ursachen wie unebenen Boden, rollende Bälle, beim Volleyball Übertreten der Mittellinie usw. auszuschalten.
In den Trainingsprozess sollten Übungen zur Verbesserung der Fußkraft (auswärtsdrehende Muskeln), Koordination (Laufschule, Skigymnastik) und der Tiefensensibilität (Wackelbrett, Therapiekreisel etc.) einbezogen werden. Bei Sportlern, die häufiger umknicken, ist ein ständiges Tragen der Schienen beim Sport zu empfehlen.

Nachbehandlungsprogramm als Datei laden.

 

Nachbehandlung vorderer Kreuzbandriß (Semitendinosus-Gracilis-Plastik)

Die Nachbehandlung erfolgt in drei Phasen.
In den ersten zwei Wochen nach der OP sollte die Behandlung mit geringer Intensität durchgeführt werden: Teilbelastung, Bewegungsverbesserung, Elektro-/Schmerztherapie, Kräftigung der Gegenseite.
In der zweiten Phase (3.-6. Woche) weitere Kräftigung, Übergang zu
alltags- und berufsspezifischen Training, Erreichen des vollen Bewegungsausmaßes. Ein intensives Reha-Programm kann nach Absprache mit dem behandelnden Arzt  ab der 5. Woche erfolgen.
Ab der 7. Woche sportartspezifisches Training, Maximalkraft-/isokinetisches Training, Lauftraining 

Das komplette Nachbehandlungsprogramm kann als Datei geladen werden.

 

Nachbehandlung Meniskusnaht

Die Naht des gerissenen Meniskus erfordert eine vorsichtige Rehabilitation. Zwei Wochen Teilbelastung, schrittweise Mobilisierung in der Knieschiene und langsamer Kraftaufbau sollen ein  Einheilen ermöglichen. Ab der dritten Woche propriozeptives Training, ab fünfter Woche zunehmend Krafttraining.

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Tapeverband des Daumes

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Funktionsgymnastik Schulter

Viele Sportler, die eine Überkopfsportart betreiben (Volleyball, Tennis, Handball, Schwimmen etc.) leiden irgendwann einmal unter Schmerzen in der dominanten Schulter.
Ursache kann ein Muskelungleichgewicht zwischen den Muskeln, die den Oberarmkopf nach oben ziehen und denen, die ihn nach unten ziehen sein. Dann kommt zu einer Einklemmung des Schleimbeutels oder der Supraspinatussehne. Sollte dieses Syndrom die Ursache der Beschwerden und des sportlichen Leistungsverlustes sein (die Diagnose stellt der Arzt mittels körperlicher Untersuchung und Ultraschall), kann eine einfache Ausgleichsgymnastik die Beschwerden lindern.

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Stand Juni 2006

 

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