| Bei Sportverletzungen und Sportschäden erwarten Sie
eine sportartspezifische Beratung und ein individuelles Rehabilitations-
bzw. Trainingsprogramm. |
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Nachbehandlung Kreuzbandersatzplastik
Die frühfunktionelle Behandlung hat sich als geeignetste Behandlung
herausgestellt. Sie besteht in der Ruhigstellung nur der
verletzten Struktur (hier Außenbänder) kombiniert mit einem Aufbautraining
der anderen Fähigkeiten wie Koordination, Kraft sowie Abbau von Schwellung etc. Zur
Stabilisierung werden Tape und verschiedene Schienen (Aircast®,
Malleoloc®, Activ
Ankle® u.a.) verwendet, wodurch ein Umknicken verhindert
wird; die anderen
Bewegungen des Fußes, speziell also das Gehen bleiben möglich.
Diese Form der Behandlung führt in den meisten Fällen – durch zahlreiche
Untersuchungen belegt – zu einem schnellen Rückgang der Beschwerden und der
Schwellung, Verbesserung der Kraft, Koordination und Beweglichkeit sowie einem
schnellen Wiederaufnehmen der sportlichen Aktivitäten. So konnten einige Spielerinnen der
Jugend-Nationalmannschaft innerhalb von 10 Tagen nach Verletzung
unter frühfunktioneller Behandlung wieder am Training teilnehmen.
Mit der frühfunktionellen Therapie können unnötige Trainingsrückstände
vermieden bzw. minimiert werden!
Behandlungsschema:
Vorbeuge
Zur Vermeidung von Sprunggelenkverletzungen gilt es in erster Linie,
mechanische Ursachen wie unebenen Boden, rollende Bälle, beim Volleyball Übertreten der
Mittellinie usw. auszuschalten.
In den Trainingsprozess sollten Übungen zur Verbesserung der Fußkraft (auswärtsdrehende
Muskeln), Koordination (Laufschule, Skigymnastik) und der Tiefensensibilität
(Wackelbrett, Therapiekreisel etc.) einbezogen werden. Bei Sportlern, die häufiger umknicken,
ist ein ständiges Tragen der Schienen beim Sport zu empfehlen.
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Nachbehandlung vorderer Kreuzbandriß (Semitendinosus-Gracilis-Plastik)
Die Nachbehandlung erfolgt in drei Phasen.
In den ersten zwei Wochen nach der OP sollte die Behandlung mit geringer
Intensität durchgeführt werden: Teilbelastung, Bewegungsverbesserung,
Elektro-/Schmerztherapie, Kräftigung der Gegenseite.
In der zweiten Phase (3.-6. Woche) weitere Kräftigung, Übergang zu alltags- und berufsspezifischen Training,
Erreichen des vollen Bewegungsausmaßes. Ein intensives
Reha-Programm kann nach Absprache mit dem behandelnden Arzt ab der 5.
Woche erfolgen.
Ab der 7. Woche sportartspezifisches Training, Maximalkraft-/isokinetisches
Training, Lauftraining
Das komplette Nachbehandlungsprogramm kann als Datei geladen werden.
Die Naht des gerissenen Meniskus erfordert eine vorsichtige Rehabilitation. Zwei Wochen Teilbelastung, schrittweise Mobilisierung in der Knieschiene und langsamer Kraftaufbau sollen ein Einheilen ermöglichen. Ab der dritten Woche propriozeptives Training, ab fünfter Woche zunehmend Krafttraining.
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Viele Sportler, die eine Überkopfsportart betreiben
(Volleyball, Tennis, Handball, Schwimmen etc.) leiden irgendwann einmal unter
Schmerzen in der dominanten Schulter.
Ursache kann ein Muskelungleichgewicht zwischen den Muskeln, die den
Oberarmkopf nach oben ziehen und denen, die ihn nach unten ziehen sein. Dann
kommt zu einer Einklemmung des Schleimbeutels oder der Supraspinatussehne.
Sollte dieses Syndrom die Ursache der Beschwerden und des sportlichen
Leistungsverlustes sein (die Diagnose stellt der Arzt mittels körperlicher
Untersuchung und Ultraschall), kann eine einfache Ausgleichsgymnastik die
Beschwerden lindern.
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Stand Juni 2006
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