Bei Sportverletzungen, Sportschäden nach Operationen oder anderen Verletzungen kommt es sehr häufig zu einer komplexen Störung der Bewegungsorgane mit Abschwächung und/oder Verkürzung von Muskeln, Veränderung der Koordination mit Schon- oder Fehlhaltung und Einschränkung der Beweglichkeit in einzelnen Gelenken.
Zunächst schwächen die Muskeln der Verletzten Region ab,
andere Muskeln helfen dann, die Bewegungen auszuführen. Somit verändert sich
der Bewegungsablauf (Stereotypstörung).
Diese veränderten Bewegungsmuster (z.B. Humpeln) sind sehr schwer und manchmal nur über
einen längeren Zeitraum zu korrigieren.
Dazu ist es sinnvoll, eine individuelles Programm zu
erstellen, bei dem die Defizite durch
1. Physiotherapie: Beseitigung von Muskeldysbalancen, Koordinationsübungen
2. gezielte Kräftigung der Muskelgruppen
ausgeglichen werden.
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Zunächst müssen Muskelverspannungen,
Gelenkblockierungen und Muskelverkürzungen manualmedizinische
beseitigt werden. |
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Dann werden die geschwächten Muskeln gekräftigt
und die Tiefensensibilität (PNT: Propriozeptives Neuromuskuläres
Training) verbessert.
Koordinationsübungen verbessern das Zusammenspiel der Muskeln: die
Bewegungen werden flüssiger, Stürze können vermieden werden. |
| Am Ende steht dann ein komplexes Training, um alle Muskeln im normalen Bewegungsverband zu kräftigen. Hierzu ist die Medizinische Trainingstherapie (MTT) sehr geeignet. Dabei wird der Zuwachs an Muskelmasse und Kraft nach den Erkenntnisse der Sportwissenschaft und Trainingslehre geplant, durchgeführt und überprüft (Test - Re-Test-Verfahren). |
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In unserer Einrichtung können alle diese Anwendungen durchgeführt werden. Kurze Wege für die Patienten sowie regelmäßige Team-Besprechungen mit Arzt, Physiotherapeuten und Sporttherapeuten und gemeinsame Besprechung/Behandlung der Patienten sollen Qualität und Behandlungsergebnis optimieren. Nach ärztlicher Untersuchung und Ausschaltung der Schmerzursachen folgen Physiotherapie in der orthopädischen Praxis und Medizinische Trainingstherapie.
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