Knochendichtemessung (DXA, US)

Knochendichtemessung bei Osteoporose

Die Osteoporose ist definiert als eine Krankheit, die durch eine geringe Knochensubstanz und die Zerstörung des Mikroaufbaus des Knochengewebes charakterisiert ist. Dieses führt zu Knochenschmerzen sowie zu einer größeren Knochenbrüchigkeit und folglich zu einem größeren Knochenbruchrisiko. Am häufigsten betroffen sind die Lendenwirbelsäule (32%), der Schenkelhals (18%) und das Handgelenk (15%) sowie der Oberarm. Inzwischen gehört die Osteoporose zu den zehn schwerwiegendsten Volkskrankheiten. Leider weist häufig erst ein Knochenbruch auf eine Osteoporose hin.

Osteoporose

Die häufigsten Komplikationen bei Osteoporose sind Brüche von Wirbelkörpern und Schenkelhalsbrüche. Um die Entkalkung des Knochens mit Verformung der Wirbelsäule frühzeitig zu erkennen, sollte der Mineralsalzgehalt des Knochens gemessen werden.

Die Osteoporose kann als eigenständige Stoffwechselkrankheit des Knochens (primäre Osteoporose) oder als Folge von anderen Krankheiten oder Störungen auftreten (sekundäre Osteoporose). Auch Männer (jeder 5. Patient) können davon betroffen sein. Ursachen der sekundären Osteoporose können sein:

Um das Risiko einer Osteoporose abschätzen zu können, ist die genaue Befragung unerlässlich. Bei Verdacht auf einen Mineralsalzmangel im Knochen, bei Vorliegen von Risikofaktoren sollte eine Messung der Knochendichte durchgeführt werden. Es gibt verschiedene Methoden der Messung, wobei die DXA-Messung (Dual Energy X-Ray Absorptiometry) die zuverlässigste und deshalb zzt. einzige zugelassene Methode ist. Hierbei wird mit zwei feinen Röntgenstrahlen die Knochendichte vorwiegend in der Lendenwirbelsäule und dem Schenkelhals - also dort, wo das größte Bruchrisiko ist - gemessen.

Anhand des Ergebnisses der Knochendichtemessung mittels DXA u.a. kann eine gezielte Therapie eingeleitet werden und der Therapieerfolg auch regelmäßig kontrolliert werden.

Aktuelle Informationen in den DVO-Leitlinien zur Osteoporose 2017.

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